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Fahrzeug Berichte

VW Polo Cabrio Karmann

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Dieses schmucke VW Polo Cabrio steckt voller Ideen. Das Cabrio ist ein aussergewöhnlich gelungener und wohldurchdachter Vorschlag für einen offenen Polo. Wird es jemals in Serie gebaut?

 


Der Wohlfühlfaktor in diesem Cabrio ist sehr hoch. So einer hat VW noch gefehlt: ein offener Polo.

 


Karmann darf im Auftrag von VW den Polo zum Cabrio umformen. Einmal dabei, schnippelten die Osnabrücker dem Polo nicht nur das Dach weg, sondern vergrösserten gleichzeitig auch den Kofferraum und nahmen Modifikationen an der Aussenhaut vor.
 
 


Ausgangspunkt der Umbaumassnahmen war Karmans "Cabrio Overhead Protection System". Die Überrollbügel schützen einerseits die Insasse, andererseits lösen sie die sperrigen Karosseriestrukturen ab, die für die steilen Fond-Rückwände und die kleine Heckklappe verantwortlich sind. Das Softtop kommt ohne Verdeckkastendeckel und Gestängeklappen aus, lässt viel Platz im Innenraum.

 


Die Technik kommt vom Polo GTI. Der 1,8-Liter-Turbo knurrt gewohnt leise und seine 150 PS haben mit den knapp 1400 Kilogramm natürlich keine Mühe.

 


Die Karosserie der Studie besteht aus GFK, in der Serie wäre es dann Blech. Schick, charmant und nicht zu teuer, das Polo Cabrio gefällt uns sehr gut und auch auf der IAA gab es jede Menge Zuspruch.

 


Neben viel frischer Luft gab man dem Polo bei Karmann auch optischen Schnickschnack mit auf den Weg: Am Heck etwa prangt ein mittig sitzendes Doppel-Endrohr. Weiterer Knaller: das Glas-Schiebedach im Softtop und die Beleuchtung des Innenhimmels.

 


Der Kofferraum ist mit 304 Litern größer als beim Polo (270 Liter). Mit geöffnetem Verdeck bleiben noch 148 Liter übrig. Die hinteren Sitze sind umklappbar. Das Kofferraum-Volumen vergrößerten die Karmänner um 34 Liter. Gleichzeitig öffnet sich die Heckklappe weiter als beim Basis-Modell. Maximal 304 Liter bekommt man jetzt untergebracht.

 


Das Karmann-Cabrio ist kein nutzloses Showcar wie viele andere – es fährt und steckt randvoll mit jeder Menge intelligenter und praktischer Details.

 


Das Verdeck besteht aus speziellem, leicht glänzenden Gewebe und hat eine sehr schlaue Mechanik. Es faltet sich z-förmig, ohne Verdeckkasten und Gestängeklappen. Das Resultat ist eine große Heckklappe und sogar umlegbare Rücksitze. Dank spezieller Folie auf der Innenseite des Verdecks leuchtet es im Fond sanft. Das Glas-Schiebedach vorn, das ins Stoffverdeck eingearbeitet ist, ist ein weiterer charmanter Schachzug am VW Polo Cabrio von Karmann.

 


Die Heckscheibe lässt sich separat öffnen. Das klingt nach Kombi und ist hier genauso praktisch.

 


Die perfekten Sportsitze mit dem Karo-Muster. Werden die Vordersitze mit der Easy-Entry-Funktion nach vorn geschoben, senken sich die vorderen Seitenscheiben ab. Der Einstieg in den Fond wird so leicht gemacht. Das Cabrio liegt straff, die Lenkung arbeitet gewohnt präzise. Die Sitzposition ist wie beim geschlossenen Polo perfekt.

 
 


Typisch GTI:  Karmann wurde 1901 als Kutschen- und Karosseriebetrieb gegründet. Breite Aufmerksamkeit erreichte die Firma mit dem Karmann Ghia. Zurzeit werden im Geamtfahrzeugbau Mercedes CLK Cabrio, Audi A4 Cabrio und Chrysler Crossfire gefertigt. Leider läuft die Produktion 2008 aus, Anschlussaufträge gibt es im Moment nicht. Konsequenz: 1800 von weltweit 7000 Arbeitsplätzen sollen wegfallen. Chefdesigner Jörg Steuernagel hat ganze Arbeit geleistet. Also VW, wie wär's?
So ein Auto müsste sich doch machen lassen – bei Karmann.

 

Quelle: www.autobild.de

 

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