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Fussball EM Bus

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Aus rostigen Karren noble Schlitten zu basteln, ist zur Zeit der Trend im deutschen Fernsehen (z.B. „Pimp my Ride“, MTV). Jetzt hat das Tuning-Fieber auch Dresden voll gepackt. Unter geheimen Bedingungen wurde dort ein aussergewöhnlicher Bully-Bus für die deutsche Nationalmannschaft gebaut.

Sie nennen sich „East-Side-Stylerz“, und der harte Kern besteht aus drei jungen Männern. Chef ist Andy Fullborn (31), Gründer der Dresdner Tuningmesse XS-Carnight. Dazu kommen Rico Wengler (29) von der Tuningwerkstatt Car-Art und der Karosseriefachmann Torsten Koch (31), Mitinhaber der Werkstatt.




Die Jungs wollten irgendwas zur Fussball-EM machen, die vom 7. bis 29. Juni in der Schweiz und in Österreich stattfindet. Also beschlossen die Dresdner, der Nationalmannschaft einen Bus zu bauen. Der TV-Sender Pro7 fand die Idee gut, und begleitete dabei dieses aussergewöhnliche Projekt.






Ausgangsmaterial war ein durchgerosteter VW-Bully, Baujahr 1971, 34 PS, ca. 200.000 Kilometer gelaufen; zuletzt in Peru. Als schrottreifer Re-Import kam er dann 2006 zurück nach Deutschland.

Ausserdem diente ein zweiter VW-Bully als Ersatzteillager.






Die Jungs von „East-Side-Stylerz“ wollten aus dem Bus etwas ganz besonderes machen, und so kam die Flex ins Spiel: Der Bus wurde um 60 cm verlängert und erhielt noch weitere Highlights. Doch so ganz einfach war diese Unterfangen nicht. Fragen wie: Ist der Bus danach genügend stabil? Stimmt am Schluss die Fahrspur? mussten zuerst gründlich überdacht werden. Aber keine Angst. Die Probleme wurden mit Bravour gelöst.




Ein weiteres schwieriges Unterfangen war die richtige Felgenwahl. Was passt am Besten zum Bully? Erleichtert wurde diese Wahl durch eine Auswahl von Felgen, welche man vor Ort anprobieren konnte.






Eigentlich wollt man die Originalsitze mit neuer Polsterung verwenden. Diese wahren allerdings in einem so schlechten Zustand, dass man auf Sportsitze ausweichen musste. Dabei wurden in die Rückenlehne Original-Trikots eingenäht.




Was auch hier nicht fehlen durfte, war die saubere Vorarbeit.






Ein ordentliches Hi-Fi System von Alpine durfte im VW Bus natürlich auch nicht fehlen.




Der Bus wurde mit einem ganz besonderen Airbrush am Heck versehen. Dabei stand Jürgen Klinsmann bei der Pokalübergabe an der WM in Italien im Jahre 1990 als Model zur Verfügung.






Marmorboden mit Fussbodenheizung, eine kleine Bar mit Bierzapfsäule zählen zu den weiteren Besonderheiten.




Und so sieht der fertige Bus aus. Natürlich musste er für Galileo auf Pro7 noch gewaschen und auf Hochglanz gebracht werden.




Die ganze Reportage könnt Ihr auf Pro7 ansehen.

Wie oben erwähnt, wurde der Bully von East Side Stylerz umgebaut.
 

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